Tantra – Shakti´s und Shiva´s Welt

In Liebe und Dankbarkeit an meine Eltern, aus deren sexueller Energie und Liebe ich entstanden bin. Für die Frau, die ich jetzt bin, für meine Weiblichkeit und für meine eigene erfüllte Liebes-Sexualität, für einen offenen, liebevollen und wertschätzenden Austausch zwischen Männern und Frauen. Im Bewusstsein, dass das was uns im tiefsten Innersten Verletzungen zugefügt hat, auch genau das ist, was uns heilen kann….Frau sein ist ein spannender Prozess. Und bleibt es ein Leben lang!

TANTRA – Shakti´s und Shiva´s Welt, LIEBE MACHEN – GEL(I)EBTE SEXUALITÄT

– Liebe machen – Sexualität anders erleben / Tantra-Meditation und andere Begegnung zwischen Männer & Frauen: den eigenen Körper kennenlernen, Unausgesprochenes aussprechen, Blockaden lösen, Entspannung erfahren, Sex und Liebe zwei völlig unterschiedliche Dinge? Spüren, dass die Intuition schon immer „Recht“ hatte.

Was ist Tantra? Wenn man Tantra in seiner wahren Bedeutung richtig versteht, dann geht es um Transformation, um die Wandelung der sexuellen Urkraft, der Energie aus der wir alle kommen – in Liebe! Ja, es geht um Sex, aber eben in einem anderen Kontext…vielmehr geht es um „Liebe machen“.

Aber was heißt das? Wie geht das? Instinktiv weiß jede Frau, wie sich Liebemachen anfühlt. Eine klare Vorstellung davon, ist in jeder Frau schon immer da. Leider oft als romantische Vorstellung von anderen und schlussendlich auch von den Frauen selbst belächelt und als nicht lebbar abgetan. Instinktiv aber weiß sie, um die, für sie einzig-richtige Form des Liebe-machens Bescheid, um in ihrem ganzen Wesen genährt zu sein und auch diese Liebe mit dem Mann zu teilen, sodass ein Energie-Austausch entsteht. Was für eine herbe Enttäuschung, wenn es aber dann von Anbeginn leider immer nur Sex gibt! Irgendwann haben die meisten Frauen einfach keine Lust mehr auf die „schnelle Nummer“, die sie in ihrem wahren Wesen nicht würdigt, sie nicht erfüllt und nicht im entferntesten erreicht. Sie verschließen sich innerlich und schneiden damit nicht nur sich selbst, sondern auch für ihren Partner den Weg zur Quelle der Liebe und die Chance zu wirklicher Begegnung ab. Sie haben sich, durch die Art und Weise, wie sie Sex mit ihrem Partner praktizieren, mit jedem Mal weiter von ihrer Weiblichkeit entfernt. Sie wissen den eigenen Körper und dessen Bedürfnisse nicht zu würdigen und zu schützen, weil sie sich so oft entgegen ihrer inneren Stimme entschieden haben vertrauen sie sich selbst nicht mehr.

Die innere (zaghafte, vorsichtige) Stimme bleibt: das kann doch noch nicht alles gewesen sein?,…sich gegenseitig eine Ab-Reibung zu erteilen, bis wir so unempfindlich geworden sind, uns so abgehärtet haben, dass wir beide immer weniger fühlen und immer mehr Reiz brauchen um einen Höhepunkt zu haben. Der uns aber nicht die gewünschte Entspannung und das glückselige Gefühl bringt, dass wir uns wünschen, sondern die Gier nach Mehr aufkommen lässt und das Gefühl nicht  fertig zu sein. Dies entsteht, weil während des herkömmlichen Aktes über die immer stärkere Reibung so viel Spannung aufgebaut worden ist, die wir einfach nicht mehr loswerden….

Ich fühlte, ich wusste, da ist noch mehr. Da ist etwas jenseits des Sex wie ich (und fast alle) ihn praktizierten, gezeigt bekommen habe oder denken zu wissen wie es zu sein hat. Etwas, das mich auf allen Ebenen meines Körpers erreicht….mich in Balance und Kontakt mit mir bringt, mich mit Zufriedenheit flutet…und mich einhüllt in ein wohliges entspanntes Sein, ein Licht aus Entspannung und Liebe… bis ich nur noch Liebe bin….unabhängig vom anderen.

Meine eigenen unschönen Erfahrungen, meine Unwissenheit und die daraus resultierenden Verletzungen, all das was ich in meiner Arbeit mit den Frauen und Männern erfahren habe und bei meinen Freunden/innen gehört habe, hat mir gezeigt, dass in unserer so sehr sexualisierten Gesellschaft dringend Redebedarf, Informationsaustausch und Gefühlsaustausch darüber nötig ist, wie es wirklich ist. Zunächst für uns selbst und dann im Miteinander. Aufklärung im wahrsten Sinne des Wortes, dass es klar, wird. Und um es ganz klar und deutlich zu sagen, im Tantra geht es nicht darum sich noch ausgefeiltere Techniken anzueignen, damit ich weiß, wie ich es dem anderen noch besser besorgen kann. All das erzeugt Leistungsdruck, Anspannung und Stress. Wie im Yoga, geht es auch hier um Bewusst-sein. Bewusst in deinem Körper und in Liebe mit Dir selbst zu sein. Mit diesem Selbst-bewusst-sein hast du die Möglichkeit ohne Absicht, also absichtslos in Kontakt mit meinem Partner/in zu gehen. Die Folge ist ein entspanntes Zusammensein ohne Plan und ohne Ziel. Einfach Sein. Zusammen Sein.

Die Unterschiedlichkeit (Polarität) des anderen zu respektieren und einen gemeinsamen Weg zur erfüllten Liebe gehen zu wollen ist die Voraussetzung. Hierzu gehört, zunächst einmal zu verstehen, wie unterschiedlich Mann und Frau (von der Polarität) sind und am eigenen Leib (als Mann und Frau) zu erfahren, was für einen Unterschied es macht, wenn die Frau wirklich bereit ist zu empfangen und den Mann in sich aufzunehmen. Wie sollte es auch anders Sinn machen? Ich möchte dich gerne ermutigen, dich zu trauen, erst mal deinen eigenen Körper zu entdecken und Dich zu fühlen. Dein Frau-sein und deine Weiblichkeit zu erforschen um auch dein ganzes Liebespotential leben zu können. Wenn ein Mann erst einmal diesen anderen, für ihr zutiefst nährenden Austausch erfahren hat, wird er sich nicht mehr mit konventionellem Sex zufrieden geben wollen. Somit liegt es in deine Händen, deinen Partner einzuladen, Liebe zu machen!

Auf dem Weg zu einem neuen Zueinander/ Füreinander begleite ich Dich/ Euch gerne.